1. Diakonische Begegnungsstätte 2. Gottesdienste in Pflegeheimen 3. Besondere Aktionen in der Arbeit mit Älteren 4. Letzte Wege, Sterbe- und Trauerbegleitung
Vielen erscheint ihr Leben als Segenszeit - andere sind noch auf der Suche nach dem Sinn und Segen eines Lebens. Das Leben endet dabei nicht mit dem Ende des Berufes. Gerade die neu gewonnene Lebenszeit kann vieles zum Blühen bringen: Sich selbst und andere wieder-entdecken, Gott mehr Raum und Zeit im eigenen Leben schenken, im besten Fall gesegnete Zeit erfahren.
Die Evangelische Kirche bietet dafür Möglichkeiten - in den landeskirchlichen Einrichtungen, bei übergemeindlichen Freitzeiten und hier in Weißenfels. Im folgenden erfahren sie etwas über das Gemeindeleben der Älteren in der evangelischen Kirchengemeinde in Weißenfels.
1. Diakonische Begegnungsstätte
Dreh- und Angelpunkt des gemeindlichen Lebens der Älteren ist neben dem Gottesdienst die Diakonische Begegnungsstätte in der Gustav-Adolf-Straße 1, unter dem Pfarrhaus und auf dem Gelände der Lutherkirche. Hier werden von Dienstag bis Donnerstag Veranstaltungen durchgeführt. Organisiert werden die Veranstaltungen von Erika Köcher, einer engagierten Ehrenamtlichen. Für das leibliche Wohl in der Begegnungsstätte sorgt Frau Richter.
Erika Köcher kümmert sich gern und zieht die Fäden im Hintergrund.
Frau Richter kann nicht nur backen und Kaffee kochen...
2. Gottesdienste in Pflegeheimen
Viele unserer Gemeindeglieder verbringen ihren Lebensabend im Laurentiuspflegeheim in der Merseburger Straße 19. Dort findet jeden Freitag ab 10 Uhr ein Gottesdienst für die Bewohner und Gäste statt. Der Gottesdienst wird von den Pfarrern und Mitarbeitern in der Region Weißenfels gehalten: Uwe Hoff, Weißenfels-Nord (Großkorbetha); Frieder Wisch, Weißenfels-Südost (Langendorf), Prädikant Zander (Weißenfels) und Martin Schmelzer, Weißenfels-Mitte.
Auch in den anderen Heimen der Stadt finden ev. Gottesdienste statt:
monatlich im "Schloßblick" in der Herderstraße, gehalten von Pfr. i.E. Schmelzer
monatlich im Pflegeheim am Töpferdamm 21, gehalten von Pfr. i.E. Schmelzer
monatlich im DRK Pflegeheim in der Marienstraße, ehrenamtlich: Frau Busch
monatlich im Caritas-Wohnheim, Seelauer Straße, ebenfalls von Frau Busch
3. Besondere Aktionen
Rückblick: Seniorentreffen in Langendorf 2010
Für alle Frauen- und
Seniorenkreise im Bereich Weißenfels gab es 2010 ein
Treffen in Langendorf. Thema war die vielseitige Mystikerin
Hildegard von Bingen. Am
16. September trafen wir uns zunächst in der Obergreislauer Kirche, wo
wir in einer vollen Kirche eine Andacht feierten und uns die
Besonderheiten dieses geistlichen Ortes von Prädikant Zander näher
erklären ließen. Danch gab es Kaffee und Kuchen auf dem Saal in
Langendorf, Volkslieder wurden gesungen und auf dem Akkordeon von
unserem Kantor Thomas Piontek begleitet. Inhaltlich ging es dann mit
Hildegard von Bingen und einem Vortrag zu dieser mittelalterlichen
Mystikern von Martin Schmelzer weiter und zu Ende. Ein gelungener Tag!
Rückblick: Unser Ausflug Anfang Juni 2010
Im Jahr 2010 ging es nach einer Andacht in der Marienkirche zum Steg an der Saale, wo das "Traumschiff" ankert. Bei gutem Wetter und der entsprechenden Laune wurde unter Deck zunächst Kaffee getrunken - während das "Traumschiff" unter fachmännischem Steuer Fahrt in Richtung Naumburg aufnahm. Die drei Stunden Fahrt boten die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen und die schöne Landschaft zu genießen. Besonders angetan waren die Reisegäste von den musikalischen Einlagen des Kapitäns auf dem Akkordeon. Pfarrer Schmelzer legte dann mit der Gitarre nach und brachte die Fahrgäste mit Volksliedern auf Kurs. Ein gelungener Ausflug. Unser Dank geht an Frau Köcher und das Team des MS "Traumschiff" aus Weißenfels.
4. Letzte Wege, Sterbe- und Trauerbegleitung
Am Ende jedes Lebens steht der Tod. Heute allerdings weniger deutlich als in früheren Zeiten als Menschen noch viel mehr mit dem Tod eigener Verwandter oder Bekannter konfrontiert waren. Dabei sollten wir uns jedoch nicht scheuen,
1. den Sterbenden Gelegenheit zu geben, sich zu verabschieden 2. einen würdigen Abschied zu gestalten 3. Fürbitte für die Angehörigen zu tun und Gott die Gestorbenen anzuvertrauen.
Trauerbegleitung geschieht durch die Besuche und Gespräche des Pfarrers mit den Sterbenden und Angehörigen. Trauergespräche nach dem Tod über dessen Leben im Horizont der christlichen Lebens- und Liebeszusage Gottes gehören zur christlichen Trauerfeier. Diese Wege und Aufgaben gehören zu den wichtigsten einer christlichen Gemeinde und des Pfarramtes - sie kosten kein Geld.
Hospizbewegung: Eine kleine Gruppe von Menschen trifft sich auch in Weißenfels, um Sterbenden zur Seite zu stehen, in den schwierigsten Stunden zu begleiten. Ansprechpartnerin ist hier Frau Linke. Sie ist über das Gemeindebüro zu erreichen.