"Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." (Neues Testament, Hebräerbrief 11)
Ein Satz, den man meditieren kann. Ein Satz, der sich auch bewähren muss. Christlicher Glaube muss sich bewähren, damit er spürbar wird. Die folgende Geschichte von Petrus auf dem Wasser erzählt vom Glauben auf ihre Weise. Die Bilder zur Geschichte sind bei der Konfirmandenfreizeit in Mansfeld entstanden.
...Kurz danach forderte Jesus seine Jesus seine Jüngerinnen und Jünger auf, in das Boot zu steigen und ihm ans andere Ufer vorauszufahren, bis er die Volksmenge verabschiedet habe.
Und er verabschiedete die Volksmenge...
...und stieg auf einen Berg, um allein zu sein beim Beten. Als es Abend geworden war, war er für sich dort ganz allein.
Das Boot aber war schon viele 100 Meter vom Ufer entfernt und kämpfte mit den Wellen. Der Wind war ungünstig.
In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen. Er ging über den See.
Die Jüngerinnen und Jünger sahen, wie er auf dem Wasser lief, und erschraken und meinten...
... er sei ein Gespenst. Und sie schrien vor Angst.
Jesus sprach sie sofort an und sagte: "Seid mutig, ich bin es. Fürchtet euch nicht!"
Petrus antwortete ihm: "Jesus, wenn du es bist, dann sage mir, dass ich über das Wasser zu dir kommen soll."
Er antwortete: "Komm!"
Petrus stieg aus dem Boot und lief über das Wasser, um zu Jesus zu gelangen.
Als er den starken Wind wahrnahm, bekam er Angst und begann zu versinken.
Er schrieh: "Jesus, rette mich!"
Jesus streckte sofort seine Hand aus und ergriff ihn...
...und sagte: "Du mit deinem geringen Vertrauen! Warum zweifelst du?"
Als sie dann ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind.
Die im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: "Du bist wirklich Gottes Sohn!"
Fotos: Bernhard Zeller und Konfirmanden Text: Bibel in gerechter Sprache, Matthäus 14,22-33