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Projekte, besondere Veranstaltungen - rund um die evangelische Kirchengemeinde in Weißenfels


Rückblick auf die Friedensdekade 2011

Auch in diesem Jahr haben wir uns in Weißenfels Gedanken gemacht, wie wir die Friedensdekade gestalten können. Thema in diesem Jahr war „Gier-Macht-Krieg“. Im Vorfeld hatten sich eine Hand voll Menschen getroffen, um darüber zu beraten wie die Materialien und das Thema in Weißenfels präsentiert werden können. Vielen Dank dafür! Zur Friedensdekade gehören traditionell der Eröffnungsgottesdienst, der 9. November als besonderes Datum der deutschen Geschichte, der Martinstag am 11.11. und der ökumenische Gottesdienst. Wie in den letzten Jahren waren diese Termine von vielen wahrgenommen worden. Hinzu kamen die Veranstaltungen, die sich der Vorbereitungskreis ausgedacht hat. Die Ausstellung „Im Angesicht des Anderen“ in der Marienkirche sollte uns am Montagabend (7.11.) beschäftigen. Felix Heßler hatte sich auf diesen Abend ehrenamtlich vorbereitet. Sein Frust war allerdings groß, da nur zwei Besucher erschienen. Eine Woche später – auch am Montag – gab es eine Andacht von Pfarrer i.R. Bretschneider, zusammen mit dem Gospelchor. Auch hier war der Besuch spärlich. Besser angenommen wurde der Abend am 9. November, wo das Ehepaar Bernecker über jüdisches Leben in Weißenfels informierte. Ein weiterer Erfolg war der Abend vor dem Buß-und Bettag zum Thema „Angriff der Bundeswehr auf die Schulen“. Beide Themen fanden im Rahmen zweier Gesprächskreise unserer Gemeinde statt, der „Mittwochsrunde“ und der Gruppe „Ins Gespräch kommen“. Fazit: Es ist schwer, Menschen unserer Gemeinde zu extra Terminen zu motivieren. Das ist schade, denn ich denke, dass die Themen für ein breites Publikum interessant waren und die Anstrengungen derer, die sich vorbereitet haben, nicht ausreichend gewürdigt wurden. Des weiteren sollten wir im nächsten Jahr versuchen, die Ökumene wieder stärker für die Friedensdekade in den Blick zu bekommen. Bewährt hat sich die Verortung von Themen der Friedensdekade in Gemeindekreisen. Das ist ermutigend – auch für die Friedensdekade im kommenden Jahr. Und zuletzt: Ich freue mich, dass Pfarrer Bretschneider der EKD-Planungskommission für die Friedensdekade angehört und uns hier in Weißenfels mit seiner konstruktiven Kritik zur Seite steht.   Martin Schmelzer, Pfr. i.E.






Rückblick: Der Kreiskirchentag in Weißenfels


Der Sachsen-Anhalt-Tag 2010 in Weißenfels ist Geschichte und damit auch der Kreiskirchentag, der am selben Wochenende, vom 20.-22- August in Weißenfels stattfand. Was bleibt von diesen wunderbaren Tagen, die mit einem besonderen Festwetter gesegnet waren?

Zunächst ein großer Dank an alle, die den Kreiskirchentag hier in unserer Stadt möglich gemacht haben. Ein großer Dank geht an die Leitung des Kirchenkreises Merseburg für die Organisation des Kirchendorfes rund um die Marienkirche und vor allem die Bühne an der Marienstraße - besser im "Himmelbett".

Das Programm auf der Kirchenbühne konnte mit dem auf den anderen Bühnen nicht nur mithalten, sondern hat ganz deutlich Maßstäbe gesetzt. Vor "Marc Medlock" auf der Marktbühne brauchte sich keiner der "Acts" auf der Kirchenbühne verstecken.

Im folgenden sehen Sie einige Impressionen von dem was rund um und in der Marienkirche los war. Offensichtlich haben einige der Stadt Bestes hier gesucht. Besonders war, wie viele Menschen in die geöffnete Marienkirche geströmt sind - viele zum ersten Mal. Dort konnten sich die Besucher in eine Ausstellung zur Philisophin Simone Weil über die "Entwurzlung des Menschen" vertiefen, ins Gespräch mit Frau Linke und Frau Thürer zum Hospitzverein kommen und dabei die Bilder anschauen. Die Orgel spielte ziemlich oft und Pfarramtssekretär Heßler lud zu Kirchenführungen ein.
Am Samstag kamen viele Menschen zu einem besonderen Gebet - so wie es in Taizé, einer ökumenischen Komunität in Burgund jeden Tag geschieht. Ja, gesucht wurden an diesem Ort Ruhe, Gespräch, Besinnung und Begegnung mit einer anderen Wirklichkeit. Viele gaben dem Ausdruck, indem sie eine Kerze anzündeten.